Jukebox Party mit Mr. Clou

Februar 4th, 2010

Immer wieder am letzten Freitag im Monat startet die einzigartige Jukebox Party im BiBoB in Rottenacker. Dann heißt es jede Stimme zählt und gestallte deine Party selbst.

Jukebox Party – vote your music

Wir haben ein neue Seite ins Netz gestellt mit der jeden Monat die BiBoB Charts gewählt werden können, die TOP 50 werden dann am letzen Freitag des Monats von Mr. Clou gespielt.

Damit die Chancen jeden Monat ausgeglichen bleiben, werden wir die BiBoB Charts nach jeder Party löschen und alles beginnt von vorne. Somit hat jeder die Chance seine Lieblingssongs auf die Party zu voten.

DJ Jukebox | Eventgastonomie BiBoB

Event DJ Mr. Clou im BiBoB

Dezember 29th, 2009

Das BiBoB in Rottenacker, in der Nähe von Ulm, ist eine Eventlokation der Extraklassen. Die Besucher können hier nicht nur gut essen und trinken, sondern haben auch die Möglichkeit in einem separaten Raum das Glück an den unterschiedlichsten Spielen herauszufordern.

Zudem kommt die große Weekend Starter Party mit Event DJ Mr. Clou und dem besten Mix aus den aktuellen Charts, den besten Oldies, den rockigsten Klassikern und dem einen oder anderen musikalischen Trip in ferne Länder.

Jedes Wochenende ohne die Weekend Starter Party ist kein gutes Wochenende!

Außerdem haben wir noch die ein oder andere Überraschung und Extratermine für euch, die früh genug auf der  Homepage vom BiBob und von Mr. Clou bekannt gegeben werden.

Geschichte der Steelpan

Dezember 15th, 2009

Die folgende Geschichte hat mir Marcos, unser musikalische Leiter ans Herz gelegt. Ich finde die ist es wert hier publiziert zu werden. Der Autor, Werner Egger, ist ein Pan Tuner aus der Schweiz der sich das Steelpan zum Lebensinhalt gemacht hat. Ich hatte das Glück diesen einzigartigen Menschen persönlich kennenzulernen. Die Geschichte halndelt von, dem einzigen akustischen Musikinstrument, dass im zwanzigsten Jahrhundert erfunden wurde, das  Steelpan und Ihrem Stand nach einer 70 Jährigen Geschichte.

Das Steelpan ist untrennbar mit der Kultur und Lebensweise des trinidadischen Volkes verbunden. Es ist – eingebettet in seine Heimat – als Ritualinstrument zu betrachten. Das Bedürfnis des Volkes nach gemeinsamem Tanz, Zelebrierung der Befreiung von seinen Kolonialherren, des „Bacchanal“, alle diese Aspekte spiegeln sich im Pan, mittlerweile das „nationale Musikinstrument“ der Republik am südlichsten Zipfel der Karibik.

Stolz bemerken Trinidader, dass das Pan ihr Geschenk an die Welt ist. Da bleibt die Frage: Will die Welt dieses Geschenk und vor allem, was macht die Welt daraus?

Wir können beobachten, dass Steelbands vor allem dort Fuss gefasst haben, wo eine karibische Diaspora entstand, in den Ballungszentren Nordamerikas, sowie in Grossbritannien. Es sind dies Orte, wo eine ganze Art „importiert“ wurde. Essen, Lebensweise, Karneval und Musik, also Kultur eines Volkes.

Auf diesen karibischen Inseln inmitten der westlichen Welt hat sich das Steelpan einen Raum geschaffen und ist klanglich und konzeptionell das gleiche Ritualinstrument geblieben wie zuhause in „sweet old Trinidad“. Es fällt jedoch auf, dass Steelbands ausserhalb der Karnevalszeit auch – und sogar – auf Trinidad um ihre Daseinsberechtigung kämpfen müssen. Es ist, als ob Pan in der Karnevalszeit zum Leben erwacht und mit Eintreffen des Aschermittwochs augenblicklich in Vergessenheit gerät. Bis zum nächsten Jahr, da beginnt die Geschichte wieder von neuem.

Wie sieht der „Import“ jedoch in anderen Teilen dieser Welt aus? Dort, wo es keinen Karneval gibt, keine Kultur des „Bacchanal“?

Es muss erwähnt werden dass es sich beim Steelpan um individuelle Einzelanfertigungen handelt, welche grösstenteils in Handarbeit hergestellt werden. Massenproduktion ist Aufgrund der Komplexität der Bauweise und der Klangentwicklung kaum möglich. Wäre dies nicht so, hätte die Industrie schon lange Billiginstrumente auf den Markt geworfen, wie dies bei Streichern, Gitarren usw. der Fall ist.

In Bezug auf die oben gestellte Frage ist dies jedoch nicht der springende Punkt.

Der Punkt ist: Was fängt man mit dem Steelpan an ohne Karneval, ohne starkes Kollektiv, ohne Panorama, dem alljährlich in der Karnevalszeit stattfindenden Kräftemessen der Steelbands, dieser öffentlichen Ekstase?

Ohne Kultur und deren Identität bleibt doch kaum was übrig.

Es gibt da den Ansatz der musikalischen Ausbildung: Nach heutigem Wissensstand ist das Sopranopan das einzige Instrument, welches den Quintenzirkel aus der Musiktheorie originalgetreu abbildet, d.h. die Anordnung der zwölf chromatischen Töne entspricht präzise dem Konzept des Quintenzirkels.

Dem Gesetz der Logik folgend hätten Musiker, Schulen und Konservatorien dieses „Werkzeug“ jubelnd aufnehmen müssen. Nichts dergleichen geschah.

Was blieb, war die zweifelhafte Faszination eines Musikinstrumentes welches ohne grossen Aufwand erlernbar sein soll, ohne formelle Ausbildung augenblicklich gespielt und eingesetzt werden kann, ein Musikinstrument für Nichtmusiker also…

Darum bleibt noch der Weg einer Neu- oder Wiederentdeckung des Steelpans im Sinne eines „Herausreissens“ aus dessen ursprünglicher Kultur und Einbettung in die jeweilig heimischen Gepflogenheiten. Dass dieser Weg jedoch nicht oder kaum beschritten wird hat Gründe:

Dort wo das Steelpan nicht mitsamt Kultur und Umfeld einfach verpflanzt wurde, fand eine Verklärung, eine missverständliche Auffassung des geschichtlichen Hintergrundes statt.

So ist zum Beispiel in Europa das Steelpan ein Symbol für „Sonne, Strand und Ferien“ geworden. Spielt an einer Strassenecke eine Steelband, kommen unweigerlich Erinnerungen an die letzte Kreuzfahrt auf. Um noch einen Schritt weiterzugehen: Besteht die Steelband nicht aus karibischen Mitgliedern, ist sie in den Augen des Betrachters kaum authentisch.

Falls es in Zukunft nicht gelingt, dieses Missverständnis durch die Beschreitung eines eigenen, individuellen Weges zu korrigieren, wird das Steelpan und die Steelband als solches keine weitere Verbreitung finden und das bleiben was es bisher war, „ein grosser Klang eines kleinen Volkes“, gefangen in der Geschichte der Rebellion und des Kampfes, gefangen im Bemühen um Akzeptanz.

Es besteht jedoch nach wie vor die Möglichkeit, das Steelpan losgelöst von seiner Geschichte und Kultur neu zu entdecken.

Dies bedingt aber eine jungfräulich unschuldige Annäherung, welche nur mit jungen Menschen möglich zu sein scheint und mit Lehrern, welche bereit sind mit ihren Schülern neue Wege zu beschreiten, gilt es doch eine persönliche, der heimischen Kultur verbundenen Ausdruckweise dieser “Kunstform Pan” zu entwickeln.

(Ende der Geschichte)

Abschliessende Bemerkungen des Verfassers:

Ich habe diese Gedanken in Anlehnung an ein Editorial des Musikethnologen Gerold Lothmar geschrieben, welches in der letzten Ausgabe der Schweizer Zeitschrift PANYARD (1994) veröffentlicht wurde.

Ich liebe Trinidad und ich habe einen unheimlich grossen Respekt vor der riesigen kreativen Energie dieses Volkes, eine Kreativität welche sich am Beispiel des Steelpans und in vielen anderen Dingen ausdrückt.

Für mich bedeutet PAN frei zu sein. Frei von Zwängen, frei von Vorurteilen und Einschränkungen.

In diesem Sinne hoffe ich dazu beizutragen, das Steelpan aus seinen aktuellen Einengungen zu befreien.

Bern, im März 2009
© Werner Egger

Latin Jazz made in Bern

November 11th, 2009

Ferrum HelveticumEines der bakanntesten Steel Orchestras der Schweiz “Ferrum Helveticum” gab sich in München gleich zwei Mal die Ehre und verzauberte das Publikum, am Sonntag den 08.11. im freien Musikzentrum München und am Montag den 09.11. in der Musikschule Seidlmühle in Ismaning.

Ferrum Helveticum ist Steelmusik zum hinhören, aber auch zum mittanzen. Bei der gekonnten Schnittstelle zwichen dem traditionellen Calypso aus Trinidad, treibenden Latin Rhythmen und Eigenkompositionen mit einem Mix aus Jazz und Klassik fand das Publikum vor Begeisterung keine Worte. Das Schweizer Steel Orchestra spielt unter der Leitung von Claudio Pini, der die Stücke selbst arrangiert und auch mit Eigenkompositionen wie “If You See” das Publikum begeistert . Zudem spielt Ferrum auch Kompositionen der Dirigentin Yaira Yonne, die die Grenzen zwischen Jazz und Klassik eindurcksvoll verschmelzen lässt.

Marcos Moreno, der musikalische Leiter des ersten Steelpan Orchesters in Süddeutschland, hatte die Ehre bei den Auftritten des Ensambles mitzuspielen und war total begeistert. Folgende Worte fiehlen ihm zu dem Erlebnis ein: Unterhaltung auf sehr hohem Niveau für Alt und Jung! 

mit Marcos Moreno

mit Marcos Moreno

 

 

Ferrum Helveticum on Web

Hochzeits DJ?

Oktober 31st, 2009

Was spricht für einen Hochzeits-DJ?

An dem schönsten Tag ihres Lebens soll doch alles perfekt sein, dies gilt natürlich auch für die Musik.

Ein Hochzeits-DJ verfügt nicht nur über ein in der Regel sehr umfangreiches und vom Genre her breit gefächertes Repertoire, er bringt auch gleich die angemessene Musikanlage mit und sorgt für eine passende Beleuchtung der Tanzfläche und wenn gewünscht auch des ganzen Raumes.

Ein guter DeeJay hat für jede Situation die richte Musik parat. Neben partytauglichen Klassikern, haben diese Leute viele nette Ideen im Hinterkopf, Ihre Gäste anzusprechen, zu animieren und zu unterhalten, damit auch Ihr Fest zu einer stimmungsvollen Party wird. Sprechen Sie aber auf jeden Fall Ihre Musikvorstellungen vorher mit Ihrem DJ ab, was Sie gerne hören möchten und was Sie auf keinen Fall auf Ihrer Hochzeitsfeier erleben möchten. Denn nur Sie kennen Ihre Vorlieben und Abneigungen und die Ihrer Gäste.

Was die musikalische Gestaltung des Abends angeht, empfehle ich: Lassen Sie das Ihren Hochzeits-DJ ruhig machen! Selbstverständlich können Sie und ihre Gäste auch während der Party noch in die musikalische Gestaltung eingreifen. Der Disk Jockey wird dann versuchen die Wünsche in sein Programm einzubinden.

Ein professioneller und erfahrener DJ erkennt, quasi automatisch, aus welcher Richtung der Wind weht, soll heißen, mit welcher Art von Musik genau diese Gesellschaft zu begeistern ist.

Die Bandbreite reicht vom Walzer und Discofox über Rock’n'Roll und Soul bis hin zu Lounge oder House. Pausen sind ein Fremdwort. Zum Sektempfang etwas leise Latin Musik oder romantische Lovesongs, zum Essen etwas Bar Lounge oder Klassik von Rondo Veniziano (bei welcher die Lautstärke nicht so sehr schwankt) im Hintergrund und nach dem obligatorischen ersten Tanz des Brautpaares und der Brauteltern dann eine gelungene Mischung aus Partysound und etwas langsamer Musik für die frisch Vermählten, bis die wohlverdiente Hochzeitsnacht beginnt.

Nun zu der wichtigsten Frage für jedes Brautpaar:
“Wiener Walzer” oder “Langsamer Walzer” oder vielleicht doch was ganz anderes?

Bei festlichen Anlässen tanzt man traditionell den echten Wiener Walzer. Er ist um ein Vielfaches schneller als der, wie der Name schon sagt, Langsame Walzer und somit auch schwieriger. Zum Glück darf man sich heute als Brautpaar für den einen oder den anderen Eröffnungstanz entscheiden, eine feste Etikette gibt es nicht mehr. Es gibt in Sachen Walzer übrigens mehr als nur klassische Stücke vom Walzerkönig Strauss und seinem Sohn. Natürlich besteht auch die Möglichkeit einen ganz anders Song zur Eröffnung Ihres Abends zu wählen. Diese Entscheidung liegt ganz bei Ihnen.

DJ Hochzeit

Hallo Musikfreunde

Oktober 20th, 2009

Willkommen auf dem offiziellen Blog von Mr. Clou – for better music!

Hier werde ich im laufe der Zeit, interessante Artikel im Zusammenhang mit meiner Tatigkeit als Event DJ, Live Act und Producer, publizieren. Falls einer von euch auch etwas interessantes beizusteuern hat, der kann mir gern den Artikel zuschicken, damit ich ihn online stellen kann. Wichtig ist dabei, dass das Thema in den hier beschriebenen Bereich gut reinpasst.

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.

Euer  Mr. Clou – for better music